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25.09.2012:

Das Podium in Sicht...

Nach dem Debüt vor einer Woche beim Rallyesprint Lahn, ging es für mich letzten Samstag bereits zur nächsten Veranstaltung. Zusammen mit meinem Co Helmut Wigger aus Dördevelden hatte ich als einer von 143 Teilnehmern für die Reckenberg Rallye rund um Rheda-Wiedenbrück genannt.

Sechs Wertungsprüfungen mit zusammen 35 Kilometern Länge und zu 100% Asphalt, sollten die 31. Auflage der Traditionsveranstaltung im Nordosten NRWs bilden. Nach dem morgendlichen Abfahren der Prüfungen zur Erstellung des Aufschriebs, ging es am frühen Nachmittag zum Militär-Flugplatz Gütersloh, wo die erste Wertungsprüfung des Tages anstand. Auf der schnellen und einer Rundstrecke ähnelnden Prüfung war eine saubere Linie gefragt um eine gute Zeit zu erzielen. Wegen starken Übersteuerns bei meinem BMW konnte ich dies aber leider nicht so umsetzen wie ich das wollte. Vermutlich dürfte ein falscher Luftdruck hierbei eine Rolle gespielt haben. Aber auch die Sportreifen mit denen ich gefahren bin, dürften gegenüber den Semi-Slicks der Konkurrenz für einen Zeitverlust gesorgt haben. Trotz der Probleme und des erheblichen Zeitverlustes auf den Spitzenreiter, konnte ich die dritt schnellste Zeit markieren, mit 0,5 Sekunden Vorsprung auf Platz vier. Im Gesamtklassement bedeutete dies Rang 80.
Die zweite Wertungsprüfung hörte auf den Namen "Herzebrock", ging über 5,08 km und war für mich die erste wirkliche Rallyeprüfung. Eine einspurige Landstraße, eine Spitzkehre, Abzweige und so weiter...Dort fühlte sich das Auto wesentlich besser an, was sich auch am Zeitentableau widerspiegelte. Trotzdem reichte es nur zur vierten Zeit in meiner Klasse, was bedeutete, dass ich drei Zehntel meines Vorsprungs wieder abgeben musste.
Auf WP 3 wollte ich das Ruder wieder herum reißen, musste dieses Vorhaben jedoch auf die folgende Prüfung vertagen, da "Linteln" aufgrund eines Unfalls bei einer Sprungkuppe neutralisiert werden musste.
Somit galt meine volle Konzentration der vierten Prüfung mit ihren 7,29 Kilometern. Als Rundkurs gefahren, bot sie den Zuschauern viel Spektakel, besonders an der "Kurve des Schreckens", einer 150 Spitzkehre, in der die Teilnehmer für reichlich Staubwolken sorgten. Davon zeigte ich mich aber relativ unbeeindruckt und versuchte sauber durch diese Passage zu kommen. Ohne große Fehler fuhr ich in 4:49,5 Min durch die Prüfung. Das Duo Winnen/Semecki benötigte aber nur 4:49,2 Min und ging damit mit 0,1 Sekunden Vorsprung an mir und meinem Co vorbei auf Platz drei.
Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt noch zwei Wertungsprüfungen und 10,38 km gehabt, um zurück zuschlagen. Weil die sechste Wertungsprüfung aber eine Wiederholung der Unfalls-WP gewesen wäre und die Räumungsarbeiten noch nicht abgeschlossen waren, wurde diese daraufhin gestrichen. Somit blieb für mich nur noch der Angriff auf der fünften WP, um mich wieder auf das Podest zu schieben. Etwas aggressiver zu Werke gehend, markierte ich eine Zeit von 3:41,6 Min. Mein Hagener Kontrahent ließ sich hingegen eine 3:41,8 Min notieren. Damit konnte ich das Blatt noch wenden und mich über Platz drei freuen, mit 0,1 Sekunden Vorsprung.
Jedoch währte die Freude nicht lange. Denn im Ziel standen auf der offiziellen Ergebnisliste sechs Strafsekunden, die für zu spätes Stempeln (zeitlich genau festgelegtes Abzeichnen bei der Ankunft an die Wertungsprüfung) verhängt wurden. Platz drei war futsch und in der Gesamtwertung ging's von Platz 63 zwei Ränge abwärts auf Position 65.
Trotz des Frustes kann Roy aber auch nach seiner zweiten Rallye ein positives Fazit ziehen. Der BMW 318is hat erneut einwandfrei funktioniert und ist ohne Kratzer ins Ziel gekommen, die Zeiten waren für den Erfahrungsrückstand konstant gut, lassen aber noch Spielraum zur Verbesserung. Ob Streit in diesem Jahr noch an einer weiteren Rallye teilnimmt, weiß er bisher auch noch nicht. Zunächst muss das Auto erst einmal begutachtet werden.

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