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08.05.2013:

"Heimrallye" brachte kein Glück

Letzten Sonntag stand meine "Heimrallye", die LOCO-SOFT ADAC Rallye Oberberg in meinem Terminkalender. Anders als bei meinen ersten beiden Rallye-Einsätzen waren die Anforderungen, sowohl an mich, meinen Beifahrer und besonders an das Auto, diesmal deutlich höher, was ich bitter feststellen musste.

Drei Wertungsprüfungen, jeweils zweimal zu befahren, standen auf dem Programm. Die Charakteristiken jeder Prüfung waren eigen. WP 1 und 4 führte fünf km meiner Nachbarstadt Wipperfürth entfernt entlang. Auf engen, geschwungenen Landstraßen, mit zwei Haarnadelkurven versehen, stellte die Prüfung "HJS Sprint" eine klassische Rallye-Prüfung dar. Anders dagegen die Prüfung "Continentale Downhill", die mit ihrer breiten Strecke und ihren großen Radien an ein umgekehrtes Bergrennen erinnerte. Der schnellste dieser WP markierte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 104 km/h! Die folgende LOCO-SOFT Arena wurde von einem Rundkurs plus Ausfahrt gebildet, gewürzt mit einem 30%igem Schotteranteil. Eben jene Schotterpassage, die pro WP dreimal zu befahren war, bereitete mir Sorgen, welche von einem Abzweig mit Kuppe verstärkt wurden. Am Ende sollten sich meine Befürchtungen bewahrheiten.

Die Rallye startete schlecht. Auf der ersten WP stimmte mein Aufschrieb nicht, weshalb ich auf Sicht fahren musste, was bereits die ersten Sekunden kostete. Da die Handbremse ebenfalls nicht so wollte, wie ich, verlor ich weitere Sekunden. Zudem kam ich Ausgangs einer Spitzkehre zu quer und befürchtete schon einen Strommast zu treffen, der mich aus der Rallye reißen würde. Aber hier hatte ich nochmal Glück, viel fehlte nämlich nicht.
Nach den Problemen auf der ersten Prüfung lief WP 2 dafür um so besser und bereitete mir allergrößte Freude. Schnell und flüssig fuhr ich den Unnenberg hinab, machte keine Fehler, war konzentriert und mit der Zeit zufrieden. Mit 2,7 Sekunden Rückstand markierte ich hier die zweitbeste Zeit meiner Klasse.
Dann kam WP 3, meine Angst-Prüfung. 500 Meter nach Start ging es in den Schotter. Und diese Passage war brutal. Weil ich am Ende des Feldes startete, hatten 87 Autos vor mir den Schotter links, rechts und in der Mitte aufgeschoben. Der BMW war nur am aufsitzen, sodass ich auf den aufgeschobenen Wällen fahren musste. Nachdem ich die Schotterpassage hinter mich gebracht hatte wartete der Angst-Abzweig auf mich. Aus Angst um die Ölwanne hatte ich hier die Wahl zwischen langsam drüber rollen oder schnell drüber fahren. Ich entschied mich für letzteres, was zur Folge hatte, dass der Wagen vorne stärker abhob als von mir vermutet und unsanft landete. Ich schlug mit dem Unterfahrschutz auf, der sich daraufhin durchbog und die Ölwanne beschädigte. Ich rollte noch ein paar Meter weiter entschied mich dann aber sicherheitshalber zur Aufgabe.

Meine "Heimrallye" endete zwar nicht im Ziel, sondern mitten in der WP, trotzdem war der Trübsal schnell verfolgen, da ich und mein Beifahrer herzlich von Zuschauern zu Bier und Grillfleisch eingeladen wurden. Außerdem erlebte ich meinen ersten Sprung. Von daher war es trotzdem ein schöner Rallyetag!

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